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DTM

Hockenheim Rennen Saison 2013

 
Letzte Aktualisierung: 19:30:05
Ende
Ich muss mich jetzt nach zehn tollen Rennwochenenden nicht ohne Wehmut für lange Zeit von Ihnen verabschieden. Am 3. Mai 2014 geht es mit der Qualifikation auf dem Hockenheimring in die neue Saison. Bis dahin könnte ich Ihnen natürlich noch die letzten Formel 1-Rennen der Saison ans Herz legen und der Winter bietet sich dann schon namenstechnisch für eine Dosis Wintersport zur Überbrückung an. Die Olympischen Spiele im russischen Sotschi stehen da beispielsweise auf dem Programm. In diesem Sinne, vielen Dank für Ihr Interesse in diesem Jahr und hoffentlich ein Wiedersehen in alter Frische im kommenden Jahr. Bleiben Sie uns und der DTM gewogen, bereut wird es in diesem Jahr sicherlich niemand von Ihnen haben.
Fazit
Und was bedeutet das für unsere offenen Fragen? BMW entreisst mit diesem letzten Triumph doch noch Audi den Sieg in der Herstellerwertung. Bruno Spengler sichert sich zudem noch den letzten freien Platz auf dem Podest in der Fahrerwertung hinter Rockenfeller und Farfus, die heute keine Rolle spielten und nicht in die Punkte kamen. Aber auch Audi darf einmal mehr feiern, denn Rockenfellers Audi Sport Team Phoenix belegt Platz 1 in der Teamwertung, das ist dem 5. Platz von Miguel Molina heute zu verdanken. Und wer hätte schon damit gerechnet, dass Mercedes heute in diesem Finale furioso vier Fahrer in die Top 10 und einen sogar auf das Podium bringt. Zufriedene Gesichter also allenthalben, so soll das zum Abschluss sein.
Ziel
Timo Glock gewinnt erstmals in der DTM, Merhi wird Zweiter und Spengler rettet Platz 3 für BMW vor Ekström.
40/42
Sieben Sekunden vor Ablauf der Zeit fährt Glock über Start und Ziel. Das heißt, Spengler muss sich noch eine Runde gegen Ekström verteidigen.
39/42
Nur mehr drei Minuten auf der Uhr. Ekström plant noch einen Angriff auf Spengler. Die Herstellerwertung, sie wissen schon...
38/42
Keine Punkte für Marco Wittmann, er fährt in die Garage. Das ist bitter für BMW.
37/42
Letzte Chance zum Boxenstopp, diese nutzt Glock. Spengler und Ekström kennen das Reglement auch.
36/42
Merhi zum dritten Mal in der Box, das erste Mal war ja die Durchfahrtsstrafe. Er bleibt bei Regenreifen.
35/42
Nur noch fünf Minuten, dann ist hier Schicht im Schacht. Slicks sind da wohl kein Thema mehr.
34/42
Merhi macht keine Dummheit und lässt Glock mehr oder weniger widerstandslos passieren.
34/42
Glock ist mit den frischen Reifen deutlich schneller als Merhi. Eingeholt hat er ihn schon, aber kommt er auch vorbei?
33/42
Ein Mercedes vor zwei BMW und dreimal Audi. Was für ein spannendes Finale.
32/42
Glock fällt hinter Merhi zurück, der steht somit vor seinem ersten Saisonsieg.
31/42
Tomczyk mit Slicks zehn Sekunden langsamer. Damit war er wohl das Versuchskaninchen für Glock, der jetzt bei Regenreifen bleibt.
30/42
Stopp von Merhi! Welcher Reifen wird aufgezogen? Es sind neue Regenreifen.
29/42
Juncadella bleibt auf Regenreifen und fällt hinter Spengler zurück. Und jetzt muss er eine Durchfahrtsstrafe für das Foul an Ekström absitzen.
29/42
Tomczyk, Hand, Green und Tambay kommen zum zweiten Stopp. Diese haben somit ihre Pflicht erfüllt. Tomczyk und Hand wechselten sogar auf den Optionsreifen!
28/42
Juncadella schießt Ekström ab! Merhi damit Zweiter.
27/42
Wir werden hier nicht über die volle Distanz gehen, denn nach 55 Minuten stehen wir erst bei 27 von 42 Runden. Und die Maximaldauer eines Rennens liegt bei 75 Minuten.
26/42
Glock und Tomczyk teilen ihren Boxen mittels Funk mit, dass es noch zu nass für Trockenreifen ist.
25/42
Ein Blick auf den Regenradarschirm sagt mir, dass es jetzt trocken bleibt bis Rennende. Das wird ganz entscheidend, wer wann auf die Trockenreifen wechselt.
24/42
Das könnten für die Konstrukteurs-WM die entscheidenden Szenen rein, Molina (Audi) überholt Wittmann (BMW) für Rang 6.
23/42
Glock 2,4 Sekunden vor Ekström und 7,2 Sekunden vor Juncadella. Alle drei müsse noch zweimal in die Box, der Rest des Feldes nur noch einmal.
22/42
Die Lage für BMW sieht nicht mehr so gut aus, denn die beiden Mercedes von Juncadella und Merhi liegen vor Spengler und Wittmann. Und Ekström hält für Audi Platz 2.
21/42
Sie erinnern sich an Merhis Frühstart und die Durchfahrtsstrafe. Danach war er Letzter, aber jetzt liegt er als bester Fahrer unter denen, die schon einmal in der Box waren, auf Rang 4.
20/42
Farfus und Paffett bekämpfen sich intensiv um Platz 18. Beim Briten ist sogar die Fahrertür in Mitleidenschaft gezogen und schließt nicht mehr. Da muss er eigentlich an die Box, das ist zu gefährlich.
19/42
Glock fährt weiter schneller als Spengler und Wittmann! Und vielleicht kann er seinen ersten Wechsel dann sogar auf Trockenreifen machen.
18/42
Die BMW-Crew beschließt im letzten Moment, Glock doch weiter draußen zu lassen. Der Grund, seine Rundenzeiten sind besser als die der Kollegen auf neuen Reifen. Mit Regenreifen ist eben alles anders, da ist der Verschleiß kein Problem wie bei den weichen Trockenreifen.
17/42
Glock soll jetzt in die Box abbiegen, Spengler wird vorbeigehen, aber bleibt er vor Wittmann?
16/42
Das fühlt sich natürlich gut an für den DTM-Neuling. Und so hängt er gleich noch eine Runde dran. Nur das Führungstrio und somit also auch Ekström und Juncadella sind immer noch mit den Reifen von Rennbeginn unterwegs.
15/42
Ein paar Führungskilometer also für Timo Glock.
14/42
Spenglers Stopp 1 steht an. ist nun der erste Fahrer, der nicht vom früh stoppenden Wittmann überholt wird.
13/42
Und nun folgt auch Molina, der Spanier fällt hinter Wittmann zurück, bleibt aber vor Priaulx.
12/42
Mortara kommt zum Service, nur die Top 6 waren noch nicht beim ersten Reifenwechsel.
11/42
Spengler nur mehr einige Wagenlängen vor Glock, der ja schon zu Formel 1-Zeiten als Regenspezialist galt.
10/42
Der Regen hat deutlich nachgelassen, die Ideallinie ist an einigen Stellen jetzt nur mehr feucht und nicht mehr nass.
9/42
Drei BMW-Boliden derzeit vor vier Audis. Das wäre hinsichtlich der Gesamtwertung natürlich eine eindeutige Entscheidung.
8/42
Weitere Fahrer kommen zum Reifenwechsel, auch Dirk Werner, der in den letzten Runden das Tempo der Konkurrenz nicht mehr mitgehen konnte.
8/42
Toller Dreikampf zwischen Ekström, Tomczyk und Scheider. Es geht beinhart über mehrere Kurven, aber ohne größere Berührungen.
7/42
Christian Vietoris mit der schnellsten Runde, über eine Sekunde schneller als die Spitze. Auf Rang 15 hilft ihm das freilich nicht viel.
6/42
Die ersten Boxenstopps werden abgespult. Auch Rockenfeller und Farfus kommen früh rein.
5/42
Werner kommt leicht von der Strecke ab und so kann Glock mühelos vorbeigehen.
4/42
Spengler ist gut vier Sekunden vorne, Priaulx bekommt Druck von Werner und Glock. Bloß kein weiterer BMW-interner Crash wird man jetzt in der Box als Stoßgebet formulieren.
3/42
Jetzt sogar eine Vierfachführung für BMW, denn Molina wird in einem Duell mit Glock neben die Strecke gedrängt und fällt zurück.
3/42
Spengler hat ohne Gischt vor der Frontscheibe natürlich die besten Bedingungen. Und die nutzt der Kanadier, er kann sich von Priaulx und Molina auf Zwei und Drei absetzen.
2/42
Frühstart von Roberto Merhi, das gibt eine Durchfahrtsstrafe.
1/42
Ein paar Kurven weiter ist es dann aber doch so weit. Und das ist ganz bitter für BMW, Glock erwischt Farfus, dieser fällt ans Ende des Feldes zurück.
1/42
Ja und Spengler kommt ideal weg.
Start
Grün! Kommen alle unbeschädigt durch die erste Kurve?
vor Beginn
Bruno Spengler führt das Feld in die Aufwärmrunde. Alle sind auf Regenreifen unterwegs.
vor Beginn
Aktuell wird sogar über einem Start hinter dem Safety Car diskutiert. Aber das halte ich für übertrieben, die Fahrer können das schon einschätzen und werden entsprechend vernünftig in die erste Kurve gehen. In dieser gewinnt man bekanntlich keine Rennen, sondern kann nur welche verlieren.
vor Beginn
Denn es regnet stark und dauerhaft und aktuell ist die Strecke entsprechend nass. Im Laufe des Nachmittags soll es zwar besser werden, aber aktuell sind alle Regenschirme aufgespannt und ob diese irgendwann im Laufe der 42 Runden wieder zugemacht werden können, das halten die Meteorologen für eher unwahrscheinlich.
vor Beginn
Nun aber zurück zum Tagesgeschäft. Ob die Reifenwahl der Teams heute - aus den Top 6 entschied sich nur Werner für den Standard-Pneu, der Rest hat den weichen Optionsreifen aus dem Hause Hankook angemeldet - relevant wird, das darf stark bezweifelt werden.
vor Beginn
Da wir nach dem Rennen wohl keine Zeit hierfür haben, blicken wir doch gleich jetzt auf den eben vorgestellten DTM-Rennkalender 2014. Es bleibt bei zehn Rennen und es wird im Mai wieder in Hockenheim beginnen und im Oktober an gleicher Stelle enden. Dazwischen aber dürfen wir uns auf zwei neue Strecken in Ungarn und China freuen, Brands Hatch und Zaandfort tauchen hingegen nicht mehr im Kalender auf.
vor Beginn
Noch spannender ist die Entscheidung in der Markenwertung zwischen Audi und BMW. Ingolstadt hat hier zwar acht Punkte Vorsprung, aber München belegt in der Startaufstellung die Plätze 1 bis 4. Und auch hier könnte das Duell aus Startreihe 5 zwischen Rockenfeller und Farfus durchaus noch entscheidend werden.
vor Beginn
Es ist also an der Zeit, die letzten offenen Fragen zu klären, bevor wir den Vorhang zur DTM-Saison 2013 schließen. Mike Rockenfeller ist neuer Champion, das steht ja seit Zaandfort fest. Farfus ist Zweiter, aber um Platz 3 auf dem Gesamtpodest streiten sich noch Vietoris, Wickens, Spengler und Paffett. Dreimal Mercedes, aber bei den Silberpfeilen läuft es seit Wochen überhaupt nicht mehr und so ist Pole-Mann Spengler hier zu favorisieren.
vor Beginn
Herzlich willkommen zum zehnten DTM-Wochenende auf dem Hockenheimring. Heute findet das Rennen statt.
Platz
Name / Team
Punkte
1
Mike Rockenfeller (Audi)
142
2
Augusto Farfus (BMW)
116
3
Bruno Spengler (BMW)
82
4
Christian Vietoris (Mercedes)
77
5
Robert Wickens (Mercedes)
70
6
Gary Paffett (Mercedes)
69
7
Mattias Ekström (Audi)
68
8
Marco Wittmann (BMW)
49
9
Timo Glock (BMW)
40
10
Timo Scheider (Audi)
37
11
Jamie Green (Audi)
35
12
Joey Hand (BMW)
32
13
Dirk Werner (BMW)
30
14
Adrien Tambay (Audi)
30
15
Roberto Mehri (Mercedes)
26
16
Daniel Juncadella (Mercedes)
21
17
Miguel Molina (Audi)
19
18
Filipe Albuquerque (Audi)
16
19
Martin Tomczyk (BMW)
10
20
Andy Priaulx (BMW)
10
21
Edoardo Mortara (Audi)
3
22
Pascal Wehrlein (Mercedes)
3