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Eishockey: Finale (H)
Kanada ()
Schweden ()
Finnland ()
Zeit
Sportart
Wettbewerb
08:00
Skilanglauf (H)
50 km Massenstart, Finale
10:30
Bob (H)
Viererbob, Lauf 3
12:00
Bob (H)
Viererbob, Lauf 4
13:00
Eishockey (H)
Finale, SWE - CAN
17:00
Eröffnungsfeier
Schlussfeier, Olympiastadion
Letzte Aktualisierung: 17:22:17
 
 
In diesem Sinne wünsche ich noch einen schönen Abend und morgen einen guten Start in die Woche - auch wenn dieser sich komisch anfühlen wird ohne Curling, Biathlon, Eiskunstlauf, Skispringen und so weiter. Do swindanja und spasibo, Sotschi 2014!
 
 
Während über Sotschi immer noch der Himmel in allen erdenklichen Farben explodiert, darf ich Ihnen stellvertretend für die gesamte Redaktion für die Aufmerksamkeit im Verlauf der vergangenen 18 Tage danken und mich von Ihnen verabschieden. Ich hoffe, Sie hatten ebenso viel Spaß an diesen Olympischen Spielen wie wir. Und ich hoffe ebenso für uns alle, dass wir in den nächsten Tagen nicht zu sehr unter Entzugs-Erscheinungen leiden.
 
 
Ich denke, das dürfte es dann endgültig gewesen sein. Das Organisations-Komitee in Sotschi hat sich nicht lumpen lassen und eine fraglos beeindruckende und grandiose Abschluss-Feier inszeniert, die uns über zweieinhalb Stunden ebenso unterhalten hat wie die Olympischen Winterspiele 2014 über die letzten zweieinhalb Wochen.
 
 
Natürlich folgt dann noch ein wunderschön choreografiertes Feuerwerk, das den Himmel über dem Schwarzen Meer in bunte Farben taucht.
 
 
Das Lied trug den durchaus passenden Titel 'Do swidanja Sotschi!' Bär, Leopard und Hase winken dazu, ohne aus dem Stadion zu fliegen, wie das noch bei der Sommer-Olympiade 1980 in Moskau der Fall war.
 
 
Warum Frau Gersmava auf einem fliegenden Schiff steht, kann ich wiederum nicht erklären. Aber die drei Kinder sind bei ihr und werden jetzt gleich wahrscheinlich in den russischen Nachthimmel entschweben.
 
 
Das Lied, mit dem sich Sotschi endgültig von diesen Olympischen Spielen verabschiedet, singt nicht etwa Anna Nebtrenko sondern Chibla Gersmava, eine Sopranistin aus dem abchasischen Pizunda.
 
 
Parallel dazu kommen die vielen Kinder und Tänzer vom Beginn wieder in die Arena. Sie haben kleine Lichter in der Hand. Im Olympiastadion brandet noch mal Applaus auf.
 
 
Aber nein, der Bär pustet die Olympische Flamme aus. Und eine kleine - wahrscheinlich vereiste - Träne kullert ihm aus dem Auge. Der Leopard schaut noch mal kurz nach, ob sein Kollege auch alles richtig gemacht hat.
 
 
Als die Spiegel aus dem Stadion schweben, kommt das Olympisches Feuer zum Vorschein. Hoffentlich springt das nicht auf das Fell eines der drei Maskottchen über.
 
 
Der Bär guckt ein bisschen so, als würde er sich zum ersten Mal im Spiegel sehen. Aber ob das wirklich der Fall ist, kann ich natürlich nicht sicher sagen.
 
 
Zum Abschluss gehört die Bühne noch mal den Kindern, die erst ein überdimensionales Spiegel-Labyrinth bestaunen und dann mit den drei Maskottchen - dem Snowboard-Leoparden, dem Schlittschuh-Bären und dem Ski-Hasen - feiern und noch ein paar Runden drehen.
 
 
Aber das Zwischen-den-Zeilen-lesen überlasse ich gerne den vielen Kommentatoren, die diese Rede heute Abend und vielleicht noch in den nächsten Tagen analysieren werden. Thomas Bach schließt die Olympischen Spielen, verabschiedet sich aus Sotschi und freut sich auf Pyeongchang 2018.
 
 
Auch da fällt das Schlagwort des 'neuen Russland'. Interessanterweise sieht Bach in den vielen freiwilligen Helfern die Vorreiter einer starken Zivilgesellschaft in Russland. Schade, dass bei dieser Formulierung nicht das Gesicht Putins eingeblendet wurde.
 
 
Bach betont, dass Russland alles gehalten habe, was es versprochen hatte und zieht seinen Hut, weil Entwicklungen, die in anderen Teilen der Welt mehrere Jahrzehnte benötigen, sich hier in wenigen Jahren vollzogen haben.
 
 
IOC-Präsident Thomas Bach bedankt sich in Landessprache bei Sotschi, bei Russland und persönlich bei Präsident Wladimir Putin. Der nimmt es nickend zur Kenntnis.
 
 
Zum Abschluss gibt er dann noch zu Protokoll, dass sich das 'neue Russland' in den vergangenen zwei Wochen so gut präsentiert habe, dass es die besten Olympischen Spiele aller Zeiten auf die Beine gestellt hat. Was man halt so sagt, wenn man gerade Olympische Spiele organisiert hat.
 
 
Schließlich betont er vor allem, dass die Spiele sicher und ohne große Zwischenfälle abgelaufen sind. Dass anderes befürchtet wurde, sagt er nicht und sagt es eben doch, indem er es nicht sagt.
 
 
In den Anfangsteil seiner Rede baut er wenig subtil das Motto der Spiele ein und betont noch mal, dass die vergangenen zwei Wochen 'Hot', 'Cool' und 'Yours' waren. Danke für den Hinweis.
 
 
Jetzt kommen noch die unvermeidlichen Ansprachen. Zuerst darf der Chef des Organisations-Komitees in Sotschi sich artig bedanken.
Nach 99 von 98 Entscheidungen
Land
Russland
13
11
9
Norwegen
11
5
10
Kanada
10
10
5
USA
9
7
12
Niederlande
8
7
9
Deutschland
8
6
5
Schweiz
6
3
2
Weißrussland
5
0
1
Österreich
4
8
5
Frankreich
4
4
7
Polen
4
1
1
China
3
4
2
Südkorea
3
3
2
Schweden
2
7
6
Tschechien
2
4
2
Slowenien
2
2
4
Japan
1
4
3
Finnland
1
3
1
Großbritannien
1
1
2
Ukraine
1
0
1
Slowakei
1
0
0
Italien
0
2
6
Lettland
0
2
2
Australien
0
2
1
Kroatien
0
1
0
Kasachstan
0
0
1
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