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FC St. Pauli
Martijn Kaars 90.+3 (11m)
1 : 1
(0:0)
Ende
RB Leipzig
Yan Diomande 66.
ANST.: 27.01.2026 20:30
SR: F. Exner
ZUSCHAUER: 29.147
STADION: Millerntor-Stadion
Letzte Aktualisierung:
18:44:26
Das wars an dieser Stelle. Vielen Dank für das Interesse und bis Freitag, wenn der 1. FC Köln zu Hause gegen den VfL Wolfsburg den 20. Spieltag der Bundesliga eröffnet.
Der Punkt reicht RB aber, um den VfB Stuttgart von Rang 4 zu verdrängen. Der Abstand auf die drittplatzierte TSG Hoffenheim, die parallel in Bremen auch das vierte Spiel des Jahres gewann, ist allerdings gewachsen. St. Pauli steht auf Rang 17. Die nächsten Gegner lauten Mainz 05 (RB, Samstag) und FC Augsburg (FCSP, Samstag).
St. Pauli freut sich über einen unverhofften Punktgewinn gegen das Spitzenteam RB Leipzig, der umso emotionaler ausfällt, wurde er doch erst kurz vor dem Schlusspfiff realisiert. Das macht ihn aber nicht weniger verdient. Das Remis ist das genau richtige Ergebnis für dieses unterhaltsame und ereignisreiche Spiel. St. Pauli schaffte es mit einer couragierten und mutigen Leistung, ein Spiel auf Augenhöhe zu liefern. Und RB ist insgesamt unter seinen Möglichkeiten geblieben.
90.
+5
Schlusspfiff!
90.
+4
Nächster Schritt beim Comeback des Benjamin Henrichs. Er kommt für Diomande in die Partie. Sein zweiter Kurzeinsatz nach seinem Achillessehnenriss.
90.
+3
Tooooor! FC ST. PAULI - RB Leipzig 1:1. Kaars schnappt sich den Ball. Und schießt unten links ein. Aber das liest sich souveräner, als es war. Gulacsi nämlich hat das Eck, ist sogar dran. Doch der Ball rutscht ihm unter der rechten Hand durch. Reingezittert.
90.
+2
Elfmeter für St. Pauli! Rasmussen spielt einen Steckpass von halbrechts in den Strafraum. Kaars will den erreichen, ist gegen Raum aber schlechter positioniert. Doch Raum rutscht ganz unglücklich aus und räumt Kaars frontal völlig ab. Exner zeigt sofort auf den Punkt.
90.
Wie Irvine da über den Ball semmelt, das war symptomatisch. Kein Wunder, dass in der Statistik nur sechs Abschlüsse stehen. Sowas wird dann ja als Torchance gar nicht erfasst. Dabei war sie so groß. Vier Minuten Nachspielzeit beginnen.
89.
Hach, St. Pauli. Das ist doch so fein gespielt. Nach einer längeren Passstafette hebt Smith den Ball von der Mittellinie in den Lauf von Kaars, der von rechts an der Grundlinie ins Zentrum gibt. Wo Irvine über den Ball haut. St. Pauli sichert den freien Ball, Pyrka flankt von der linken Seite. Doch Kaars köpft harmlos in die Arme des fliegenden Gulacsi.
87.
Letzter Wechsel bei den Gastgebern: Verteidiger Saliakas geht vom Feld, damit Stürmer Ceesay stürmen kann.
87.
Stattdessen Leipzig. Und Gomis erzielt fast die Entscheidung per Traumtor. Der Einwechselspieler dribbelt links neben dem Strafraum und spielt dann mit Wandspieler Banzuzi einen schnellen Doppelpass. Dabei zieht er nach innen, schlenzt dann gen langes Eck. Und scheitert an einer spektakulären Flugeinlage vom übergreifenden Vasilj.
86.
Die Minuten verrinnen. St. Pauli kommt nicht zum Abschluss. Mehr als Ansätze sind es nicht. Im zweiten Durchgang gab es keine konkrete Torchance für die Hamburger.
85.
Und Banzuzi wird im selben Wechselfenster für Baumgartner ins Spiel gebracht.
85.
Kaum hypothetisiert, wird bei den Gästen doppelt gewechselt. Gomis kommt für Nusa.
83.
RB Leipzig ist mit derselben Startelf wie am Samstag gegen Heidenheim angetreten. Und hat erst ein Mal gewechselt. Ob RB-Coach Werner seine Stammelf schon auf die wiederkehrenden Englischen Wochen in der nächsten Saison vorbereitet?
81.
Das Energielevel ist mit Irvine, Rasmussen und Pereira Lage wieder gestiegen. Es bahnt sich eine spannende Schlussphase an. Leipzig kann sich keinesfalls in Sicherheit wiegen. St. Pauli schmeißt sich in jeden Ball und in jeden Zweikampf.
79.
Und Irvine ist gleich mittendrin. Saliakas läuft im rechten Halbfeld an, wird nicht angegriffen und legt den Ball zu Irvine in die Tiefe. Der Kapitän legt sofort scharf quer. Und im Zentrum, nur wenige Meter vor dem Tor, klärt Baku waghalsig vor Pyrka. Mit etwas mehr Glück profitiert St. Pauli hier von einem Eigentor.
77.
Und Irvine übernimmt die Binde von Smith und spielt fortan für Sands an der Seite seines stellvertretenden Kapitäns.
77.
Rasmussen feiert sein Debüt für seinen neuen Klub und ersetzt den gerade noch gelobten Fujita.
76.
Drei neue Spieler beim FC St. Pauli für die Schlussphase: Pereira Lage kommt für Sinani.
75.
Fujita macht ein gutes Spiel, auch ihm fehlt aber der letzte Punch, das letzte Durchsetzungsvermögen, um dem Gegner wehzutun. Jetzt verschafft er sich im linken Halbfeld mit einer Finte Platz und kann ins Zentrum ziehen. Sein Schuss aus 20 Metern wird aber von Bitshiabu geblockt.
73.
Kann sich St. Pauli für den Aufwand und das gute Spiel belohnen? Zumindest ein Punkt müsste leistungsgerecht eigentlich heute rausspringen. Oder spielt RB Leipzig das jetzt routiniert runter? Seit dem Torerfolg ist der Dampf ein bisschen raus.
71.
Schlager rennt bei seinem kraftvollen Dribbling zentral vor dem Tor mit der Fußspitze in den Rasen, verdreht sich dabei das Bein und stürzt. Da kommt kurz der Schreck auf: Der Mann hatte schon zwei Kreuzbandrisse. Nachdem Saliakas den Ball fair ins Aus spielt, steht Schlager aber schnell wieder auf. Es bleibt beim Schreck, der Mittelfeldmotor hat sich nicht verletzt.
69.
Das lief jetzt ganz schön bitter für St. Pauli. Der Treffer fiel schon arg unglücklich. So gefährlich wäre der Schuss von Diomande nicht gewesen, hätte Smith ihn nicht abgefälscht.
67.
Erster Wechsel bei St. Pauli: Der stellenweise unglückliche, aber immer bemühte Jones geht, Kaars ersetzt ihn.
66.
Tooooor! FC St. Pauli - RB LEIPZIG 0:1. Eine Ecke löst hier den Knoten. Raum flankt von der linken Seite, der kommt eigentlich zu flach. Saliakas köpft aber vor dem ersten Pfosten nur unzureichend in den Rückraum. Wo Diomande den Ball annimmt und abzieht. Und abgefälscht schlägt es hoch im linken Eck ein.
64.
Könnte heute ein Spiel für die Einwechselspieler werden. Weil das Match Kraft kostet. Und die 22 Startelfspieler ihre Schwierigkeiten, ein Tor zu erzielen, nachgewiesen haben. So auch Romulo, der zwei gute Chancen vergab. Harder ersetzt ihn positionsgetreu.
63.
Dazu gewinnt St. Pauli auch 55 Prozent der Zweikämpfe und kauft dem Gegner damit regelmäßig den Schneid ab. Die Präzision im Angriff ist aber ausbaubar. Oder die Absprache. Wie jetzt bei Sinani, der eigentlich eine gute Passidee hat, auf die kommt Fujita aber nicht. Und so geht der Ball links im Leipziger Strafraum ins Leere.
60.
St. Pauli hat jetzt im zweiten Durchgang sogar den einen Tick mehr Ballbesitz als die Gäste. Das ist schon überraschend. Ob es das Spiel ist, das RB Leipzig erwartet hat? Wohl kaum. Damit umgehen können die Gäste aber natürlich allemal. Dann werden die Akzente eben im Umschalt- und Tempospiel gesetzt. Ist nicht so, als beherrschte RB das nicht auch.
57.
Das war gefährlicher. Aber das war Leipzig: Diomande macht rechts am Strafraum einen Ball von Schlager fest, den Mets beim Abfangversuch nur mit dem Scheitel erwischt, und legt ihn zurück zu Baku, der flankt im Strafraumeck scharf mit dem ersten Kontakt vors Tor. Zu Romulo, der sich im Pauli-Sandwich durchsetzt. Und den rechten Pfosten mit seinem Kopfball erneut nur ganz knapp verfehlt.
56.
Sehr optimistisch von Fujita, der beim unerwarteten Ballgewinn von Jones sieht, dass Gulacsi weit vor einem Tor steht. Nach Jones' Pass versucht es Fujita also aus geschätzten 50 Metern Torentfernung. Und verfehlt den Kasten in der Höhe doch deutlich.
54.
St. Pauli lässt zwei Ecken liegen. Und RB wuselt sich auf der rechten Seite nur halberfolgreich durch, am Ende fängt Saliakas den Querpass ab. Weil dessen angetriebener Konter wiederum in den Armen von Gulacsi landet, geben sich beide Teams gerade nichts im Liegenlassen aussichtsreicher Situationen.
51.
Es ist jetzt nicht so, als würde RB mit der ganz großen und durchschlagenden Dominanz aus der Halbzeit kommen, die wir eigentlich von Beginn an erwartet hätten. Es bleibt ausgeglichen, es bleibt offen. Die nächsten Torchancen kündigen sich an, lassen aber noch auf sich warten.
49.
Baumgartner sieht die erste Gelbe Karte der Partie. Im Kampf um den Ball steigt er Sands an der Mittellinie von der Seite in den Knöchel. Es ist die fünfte Verwarnung für den Österreicher. Er verpasst das Match am kommenden Wochenende gegen Mainz 05.
48.
Durch die zwei sehr guten Chancen von Nusa und Romulo kurz vor der Pause hat RB die xGoals mit 0,67 zu 0,49 doch noch auf seine Seite gezogen. Für St. Pauli wurden sogar nur zwei Abschlüsse dokumentiert. Das wird den Hamburgern aber nicht gerecht. Die konkreten Abschlüsse blieben zwar offenbar aus, die Ansätze waren aber brandgefährlich.
46.
Ohne Wechsel gehts in den zweiten Durchgang.
Eine erste Halbzeit, der nichts fehlt, außer die Tore. Doch auch torlos war das eine echt ansehnliche, kurzweilige und gut unterhaltende Partie. St. Pauli war voll im Spiel und die gefährlichere Mannschaft, allein Jones lief drei Mal frei aufs Tor zu und ließ einzig den Torinstinkt vermissen. Leipzig war individuell besser, das wussten wir vorher, hatte aber Schwierigkeiten, aufmerksame Gastgeber zu knacken. In der Schlussphase der ersten Halbzeit sprangen trotzdem noch zwei Hochkaräter heraus, die aber vergeben wurden.
45.
+3
Und so geht es torlos in die Pause.
45.
+2
Und in der zweiten dieser zwei Extraminuten geht RB fast noch in Führung. Schlager, Nusa und Baumgartner spielen sich mit einem hoppelnden Ball technisch anspruchsvoll nach vorne, dann leitet Baumgartner mit dem langen Bein rechts zu Romulu weiter. Der visiert frei vor Vasilj aus spitzem Winkel das lange Eck an. Und verpasst das nur um Haaresbreite.
45.
Zwei Minuten Zusatz in dieser schwungvollen ersten Halbzeit, die echt gute Laune macht.
44.
Mehr und mehr entwickelt sich Leipzig zur Kontermannschaft. Und kommt so zur sehr guten Chance für Nusa. Schlager dribbelt sich im Mittelkreis frei und schiebt den Ball zu Romulo, der verlagert mit dem Gesicht zum Tor auf die rechte Seite zu Diomande. Da wirds immer gefährlich. Diomande dribbelt kurz an und gibt dann ins Zentrum. Wo Nusa mit seinem ungenauen Abschluss an Vasilj scheitert.
42.
Kurios, wie Mets da einen Ball fast direkt vor seinem eigenen Tor klärt. Hätte er kein weißes Trikot an, wäre das als ernsthafter Torabschluss durchgegangen. Nach seinem Kopfballduell mit Romulo schießt er quasi aufs kurze Eck und hebelt den Ball übers Tor. Danach ertönt der Abseitspfiff: Schlager stand beim Kopfballduell zuvor im Abseits.
40.
Da kann Jones noch so schnell allen davon rennen. Wenn das Muffensausen vor dem Tor so groß ist, hat er nichts von seinem Vorteil. Eine schwierige Halbzeit für den Startelfdebütanten.
38.
Klappe Jones, die dritte. Zum dritten Mal rennt der schnelle Stümer allein aufs gegnerische Tor zu. Zum dritten Mal verliert er den Kurs. Diesmal holen ihn Seiwald, Orban und Bitshiabu noch ein, Jones verpasst sowohl den direkten Zug zum Tor als auch den Querpass rüber zu Fujita. Und verzettelt sich dann im Dribbling. Der Ball kommt dann mit Verzögerung doch noch zu Fujita, der kann aber nicht retten, was nicht zu retten ist. Die Fahne geht dann fälschlicherweise hoch, im Abseits stand da keiner.
37.
Nächster Abschluss für RB, aber wieder "nur" einer aus der Distanz: Von rechts wird der Ball weit in den Rückraum gelegt, wo Raum mit viel Anlauf kommt. Sein Schuss mit der Innenseite geht aber deutlich übers Tor.
36.
Bei RB haben wir diesbezüglich die Qual der Wahl. Zum Beispiel Nusa, der jetzt links im Halbfeld andribbelt, von drei Verteidigern nicht gestellt werden kann. Seinen Abschluss aber nicht richtig trifft. Der Ball rollt in die sicheren Hände von Vasilj.
35.
Aber im Abschluss der Gastgeber lässt sich halt auch erkennen, wo es hakt. Die dünnen 16 erzielten Tore kommen nicht von ungefähr. Einen Knipser hat St. Pauli wirklich nicht.
33.
Das ist ganz viel Arbeit, die RB Leipzig hier wird verrichten müssen, um den Favoritensieg zu erzielen. Selbst der Ballbesitz ist gar nicht so klar verteilt, wie man meinen könnte: Mit 52,9 Prozent sind die Vorteile für RB hier nur geringfügig und nicht einflussreich. Zumal St. Pauli das wesentlich torgefährlichere Team ist.
30.
Ein emotionaler und hingebungsvoll verteidigender Abwehrspieler wie Ando passt da gut ins Bild beim FC St. Pauli. Der Japaner, der heute erstmals bei seinem neuen Team in der Startelf spielt, macht einen aufgeweckten und aufmerksamen Eindruck. Und unterbindet jetzt einen aussichtsreichen Leipziger Konter, indem er den Pass von Nusa Richtung Romulo links in den Strafraum verteidigt. Und dann beim folgenden Dribbling von Nusa sogar einen Abstoß rausholt.
27.
Aber RB Leipzig bietet durchaus was an. Immer wieder mal wird der Ball im Vorwärtsgang verloren, immer wieder mal ist die Defensive danach unsortiert. St. Pauli gewinnt immer mehr Zuversicht und Selbstvertrauen und ist voll im Spiel.
24.
Das sind Chancen, die darfst du als Vorletzter nicht vergeben, wenn du gewinnen willst. Davon gibt es nämlich nicht so viele. Erst recht nicht gegen einen Gegner wie RB Leipzig.
22.
Wow, das nächste dicke Ding für Jones. Und wieder scheitert der Stürmer recht kläglich. Rechts an der Mittellinie können sich drei St.-Pauli-Kicker spielerisch befreien, dann stiehlt sich Jones clever im Rücken von Bitshiabu frei und wird perfekt bedient. Jones geht halbrechts frei auf Gulacsi zu. Und schiebt den Ball ins Außennetz. Im Abseits stand er zuvor nicht.
21.
Jetzt wieder Leipzig. Und fast fängt sich St. Pauli ein echt krummes Ding. Seiwald schießt aus 15 Metern kunstvoll mit dem Außenrist. Ando fälscht aus kurzer Distanz ab. Vasilj ist ins rechte Eck unterwegs, kann sich aber schnell wieder berappeln und den Richtung Torlinie kullernden Ball unter sich begraben.
20.
Bei der folgenden Ecke springt Baku der Ball an die Hand. Elfmeterreif ist das aber nicht, auch wenn der Aufschrei groß ist. Exner winkt ab.
19.
Das war die mit Abstand größte Chance im Spiel. Und die hatte St. Pauli. Und das aus dem Ballbesitz heraus! Jones fehlte da der Killerinstinkt. Und Orban ist halt ein alter, ausgebuffter Hase.
18.
Jones lässt die Führung liegen! Der gute Fujita hat im Mittelkreis Platz, kann aufdrehen und erkennen, dass Jones in der letzten Abwehrkette eine große Lücke gefunden hat. Der Steilpass kommt gut, Jones nimmt den Ball auf, steht allein vor Gulacsi. Geht aber nicht entschlossen genug Richtung Tor. Und wird vom heldenhaft grätschenden Orban noch großartig verteidigt.
17.
Aber auch St. Pauli sucht seine Gelegenheiten. Das macht es bislang zu einem munteren und abwechslungsreichen Abend, auch wenn die ganz großen Chancen noch fehlen. Sands findet mit einem scharfen Pass von der linken Seite Fujita im Halbfeld, der geht mit Schwung steil, umdribbelt Bisthiabu, gerät dabei aber zu weit neben das Tor. Gulacsi kommt raus und nimmt den Ball auf.
15.
Viel Arbeit heute für Pyrka auf seiner linken Seite gegen Diomande. Der zieht da mit feinden, schnellen Wendungen am Verteidiger vorbei und legt von rechts im Strafraum erneut zu Schlager zurück. Der ist keine 15 Meter mehr vom Tor entfernt, bleibt mit seinem Abschluss aber hängen. Danach wird noch geflippert, so richtig kann RB aber nicht nachsetzen. Und dann steht Baumgartner im Abseits und die Gefahr ist gebannt.
12.
Im Positionsspiel hat aber RB Leipzig erwartungsgemäß die Schuhe an. Da läuft der Ball flüssig und schnell. St. Pauli formiert das Bollwerk und zementiert das. RB bleibt geduldig, sucht die Lücke, findet fast eine, Baumgartner wird aber im Strafraum von Wahl fair vom Ball getrennt. Und dann geht das Anrennen von vorne los.
9.
Im direkten Gegenzug spielt sich St. Pauli sehr ansehnlich über die rechte Seite nach vorne. Ando treibt selbst an und zieht nach, eine Station später kann sich Jones bis zur Grundlinie durchsetzen und zu Ando zurück in den Rückraum geben. Ando muss dann im Augenwinkel einen besser postierten Mitspieler gesehen haben, er lässt die gute Vorlage nämlich durch, statt draufzuhalten. Und trifft damit die falsche Entscheidung. Der Ball war für ihn bestimmt.
8.
Und so hat RB Leipzig den ersten nennenswerten Abschluss. Und der hat es gleich in sich! Diomande dribbelt auf seiner rechten Seite und spielt ans linke Strafraumeck zu Schlager. Der läuft ein paar Meter nach innen und zieht dann flach ab. Und trifft den linken Außenpfosten.
7.
Nach einem Ballgewinn 20 Meter links vor dem Tor kann St. Pauli erstmals umschalten. Da erkennen wir erstmals, wohin die Reise gehen soll. Der Steilpass von Sinani in die Richtung von Fujita wird aber abgefangen. Und im Nachgang ist mehr als eine halbhohe Hereingabe von links in die Arme von Gulacsi nicht drin.
6.
Ein paar Zweikämpfe, Seiwald etwa jetzt robust gegen Sinani, aber etwas zu viel, mit dem Freistoß im Mittelkreis kann St. Pauli aber nicht viel anfangen. Die Intensität ist vom Fleck weg hoch. Präzision und Durchsetzungskraft lassen aber noch Luft nach oben.
3.
Im Rahmen eines sehr ruhigen Beginns sortiert sich das Geschehen nach und nach. Wir dürften ein dominantes Leipzig und ein konterndes St. Pauli erwarten. Mit Jones haben die Gastgeber genau den richtigen Kicker dafür auf dem Platz. Mit 36,46 Stundenkilometer wurde der am Freitag gegen den HSV geblitzt, schneller war in dieser Saison noch kein einziger Profi. Und das liegt immer noch unter seiner persönlichen Bestleistung (37,6 km/h in 2024).
1.
Anpfiff von Schiedsrichter Florian Exner im Millerntor-Stadion!
Für Abhilfe gegen die offensive Armut soll Mathias Knutsen Rasmussen sorgen. Der 28 Jahre alte zentrale Mittelfeldspieler gilt als kreativ und technisch versiert. Einer, der selbst abschließen, aber auch seine Stürmer vor ihm in Szene setzen kann. Vom Profil also genau das, was St. Pauli in dieser Saison händeringend fehlt. Blessin kennt Rasmussen aus gemeinsamen Zeiten bei Union Saint-Gilloise. Vom belgischen Meister wurde der Neuzugang am Sonntag auch verpflichtet. Heute sitzt er erstmals auf der Bank.
Als "harte Kost" bezeichnete derweil FCSP-Coach Blessin selbst den Auftritt seiner Mannschaft gegen den HSV. Mutlos und torlos lieferten sich die Hamburger Traditionsklubs einen Rumpelfußball, dem wohl nur die emotional involvierten Fans folgen konnten. Das war auch gegen Köln, Heidenheim und Mainz vor Weihnachten so. Mit nur 16 Toren stellt St. Pauli zudem den schwächsten Angriff der Liga. Und angesichts der nur acht Punkte ist kein Team zu Hause erfolgloser als der Kiezklub.
Und ob die Nöte ausgerechnet gegen RB gemindert werden können, gilt es anzuzweifeln. Leipzig kassiert in dieser Saison Prügel gegen die Bayern, gegen alle anderen Gegner ist das wie gewohnt ambitionierte Fußball-Projekt aber mindestens auf Augenhöhe beziehungsweise meistens darüber. Wie gegen Freiburg und Heidenheim, das seit der Spielabsage von St. Pauli chancenlos war. Als Fünfter hat RB die Champions League klar im Blick. Die Rückkehr auf die internationale Bühne darf der neue Trainer Ole Werner in diesem Jahr mit diesem Kader nicht verpassen.
Was ist seitdem passiert? St. Pauli hat gegen Wolfsburg und Dortmund verloren und sich im Derby am Hamburger SV festgebissen, das sportlich sehr dünne Nachbarschaftsduell endete torlos und lieferte mehr Schlagzeilen abseits des Platzes. Die Kiezkicker konnten ihren zaghaften Aufwärtstrend von vor Weihnachten, als gegen Köln, Heidenheim und Mainz fünf Punkte geholt und nur zwei Gegentore kassiert wurden, nicht ins neue Jahr transferieren. Als Siebzehnter und angesichts wiedererstarkter Konkurrenz aus Mainz ist die Abstiegsnot größer denn je.
Zweiter Anlauf fürs nominell erste Heimspiel im Millerntor-Stadion im Jahr 2026: Nachdem der Jahresauftakt von St. Pauli zu Hause gegen RB Leipzig vor zweieinhalb Wochen dem Wintereinbruch zum Opfer fiel, wird dieser heute nachgeholt. Zwar schneit es mittlerweile schon wieder in Massen in Hamburg und es ist bitter kalt. Die Verantwortlichen sind aber Herr der Lage und einer gewöhnlichen Austragung steht nichts im Weg.
RB Leipzig hatte ein bisschen Mühe mit dem 1. FC Heidenheim, gewann aber am Ende nach Toren von Baku, Nusa und Raum klar und deutlich mit 3:0 und festigte seinen Platz in der Spitzengruppe. Trainer Werner lässt seine Startelf unberührt und schickt dieselben Elf Spieler ins zweite Auswärtsspiel in Folge.
So beginnt RB Leipzig: Gulacsi - Baku, Orban, Bitshiabu, Raum - Schlager, Seiwald - Diomande, Baumgartner, Nusa - Romulo.
St. Pauli geht nach einem müden 0:0 im Derby gegen den Hamburger SV ins Nachholspiel. Im Vergleich dazu tauscht Trainer Blessin seine Startelf auf vier Positionen aus. Dzwigala fehlt aufgrund seiner Gelb-Roten Karte, Oppie, Perreira Lage und Kaars rotieren auf die Bank. Es beginnen Ando, Saliakas, Sinani und Jones, der seit Freitag als der schnellste Spieler der Bundesliga durchgeht und erstmals in der Startelf steht. Kapitän Irvine sitzt nach seinem Blitz-Comeback erneut zunächst auf der Bank.
So spielt der FC St. Pauli: Vasilj - Pyrka, Ando, Wahl, Mets, Saliakas - Sands, Smith - Fujita, Sinani - Jones.
Herzlich willkommen in der Bundesliga zur Begegnung des 16. Spieltages zwischen dem FC St. Pauli und RB Leipzig.
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