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Ski Alpin

Riesenslalom (Herren), , Saison 2013/2014

Ski Alpin Liveticker

Sotschi,
Riesenslalom der Herren
Pos.
Name
Gesamt
Differenz
Letzte Aktualisierung: 08:54:31
Ende
 
Und auf den Slalom sind wird auch besonders gespannt, die Damen sind am Freitag dran und die Herren am vorletzten Olympiatag. Wir lesen uns dann hoffentlich wieder und bis dahin viel Spaß mit den weiteren Entscheidungen aus Sotschi.
 
 
Für Marcel Hirscher, der in dieser Saison in jedem Riesenslalom mindestens Dritter wurde, bleibt nur Blech vor dem Überraschungsmann Ondrej Bank. Felix Neureuther hat die Schmerzen besiegt und weiß als 8., dass er im Slalom am Samstag voll angreifen kann.
 
 
Kurz und knapp: GOLD für Ted Ligety (USA), SILBER und BRONZE gehen nach Frankreich und zwar an Steve MISSILIER und Alexis PINTURAULT.
Ligety
Ted Ligety nimmt einen Vorsprung von exakt 1,5 Sekunden mit auf die Fahrt zu Gold. Da kann er natürlich taktieren und das macht er sehr gut. 87 Hundertstel hat er noch für den Zielhang, aber jetzt sind die Schwierigkeiten gemeistert, er kann den Ski jetzt laufen lassen. Das tut er auch, eine halbe Sekunde seines Polster ist im Ziel noch vorhanden.
Bank
 
Missilier hat Bronze sicher und droht Ondrej Bank jetzt ein Schicksal wie Simoncelli oder haut der 33-jährige Tscheche jetzt noch einmal so einen Traumlauf raus? Die Führung ist schon nicht mehr möglich, eventuell noch Platz 3 von Hirscher. Nein, es fehlen ihm auch sechs Hundertstel auf Bronze.
Simoncelli
 
Nur mehr Simoncelli trennt Missilier hier von einer Medaille. Und der Vorsprung des Italieners ist mit 0,23 nun auch nicht gerade beruhigend. Das sieht aber nicht gut aus, an einigen Toren oben ist er zu spät dran. Auch im Steilhang kommt er nicht in den Rhythmus, da wird er viele Plätze verlieren. Bis auf Rang 15 wird er sogar durchgereicht.
Mayer
 
Nur noch vier oben und davon eigentlich drei krasse Außenseiter, so ehrlich muss man sein. Matthias Mayer ist überhaupt nur mit einer Sondergehmigung am Start, da er keine Riesenslalomergebnisse aufweisen kann. Aber für eine Medaille reicht es nicht, er verfehlt Platz 3 von Hirscher um 11 Hundertstel.
Fanara
 
Und da ist dann ja auch noch ein Thomas Fanara. Und der Hundertstelkrimi geht weiter, sieben davon fehlen ihm nach dem Steilhang. Dann patzt er in einer Kurve, die schon voller Rillen und Wannen ist, er fällt hinter Neureuther zurück.
Pinturault
 
Frankreich führt und hat noch zwei Topläufer oben! Alexis Pinturault geht mit 0,14 Rückstand in den Zielhang. Da macht er einen kleinen Fehler, das kann eigentlich nicht reichen. Tut es auch nicht, aber es reicht für Hirscher. Doppelführung für Frankreich!
Hirscher
 
Denn auch Marcel Hirscher nimmt nur 11 Hundertstel auf den Franzosen mit in diesen Finaldurchgang. Und die sind schnell weg, vier Hundertstel muss er jetzt im Zielhang aufholen. Das gelingt nicht, selbst die Zeit von Landsmann Raich schafft er nur knapp. Er war in dieser Saison immer auf dem Podest, ausgerechnet heute scheint das zu misslingen, denn er ist jetzt schon nur mehr Dritter.
Neureuther
 
Felix Neureuther kann nicht an seinen starken ersten Lauf anschließen, da summieren sich so einige Fehler. Er fällt auf Rang 3 zurück und die Medaillenträume von Missilier erhalten neue Nahrung.
Janka
 
Aber jetzt geht es Schlag auf Schlag. Carlo Janka gewann Überraschungsgold im Riesenslalom von Vancouver 2010. So ein Husarenstück gelingt ihm heute nicht, er lässt enorm viel Zeit liegen. Nur Platz 6 für ihn, damit landet er auch noch hinter Dopfer.
Missillier
Jetzt wackelt die Raich-Zeit aber! Steve Missilier fährt hier voll auf Angriff, das erinnert an Luitz im ersten Run. Und das ist jetzt die neue Laufbestzeit, 58 Hundertstel vor Raich übernimmt er die Führung.
Dopfer
 
Keine Chance für Fritz Dopfer heute. Schon oben trifft er die Linie nicht und auch im Steilhang muss er kämpfen. Da wird er bis auf Platz 4 durchgereicht.
Nani
 
Oben ist Nani eine Zehntel schneller aus Raich. Dann lehnt er sich im Steilhang zu sehr nach innen und scheidet aus.
Raich
 
Jetzt ein Superlauf und man darf wohl zumindest von Bronze träumen. Benni Raich macht diese Ansage mit der zweitbesten Laufzeit und der klaren Führung vor Kristoffersen.
Kristoffersen
 
Auch für den Slalomspezialisten Henrik Kristoffersen wird das ganz eng. Es reicht mit 0,12 Vorsprung, aber das ist keine Zeit, die die 13, die noch oben stehen, in Angst und Schrecken versetzen wird.
Schörghofer
 
Alle vier Österreicher haben noch Medaillenchancen, Philipp Schörghofer allerdings nur sehr kleine. Und jetzt nach diesem Fehler gleich im oberen Teil keine mehr. Im Ziel liegt er nur auf Platz 5.
Jansrud
 
Und auch nicht der von Olympiasieger Jansrud. Auch er fällt aus, war aber auf dem Weg zu einer klaren Bestzeit.
Mölgg
 
Das war nicht der Tag des Manfred Mölgg. Wie im ersten Lauf ein schwerer Fehler und diesmal sogar der Ausfall. Abhaken und sich auf den Slalom am Samstag, das muss die Devise für ihn sein.
Olsson
 
Matts Olsson auch mit einem guten Finish, aber nicht gut genug. Ihm fehlen im Ziel 15 Hundertstel auf die Bestzeit.
de Aliprandini
 
Der Italiener ist bei der letzten Zwischenzeit zeitgleich mit Jitloff, jetzt entscheidet der Zielhang. Und den absolviert Luca de Aliprandini besser als der US-Amerikaner und so leuchtet die 1 für ihn auf.
Zampa
 
Adam Zampa verliert da schon oben deutlich, als derzeit 6. wird es wohl nicht einmal für die Top 15 reichen.
Jitloff
 
Da die Abstände im Mittelfeld doch sehr eng waren, darf sich bereits Tim Jitloff vorsichtige Hoffnungen auf einen Top 10-Platz machen. Aber optimal ist sein Lauf nicht, er rettet nur zwei Hundertstel seines Vorsprungs auf Haugen ins Ziel.
Faivre
 
Auch Faivre ist da deutlich von der Haugen-Zeit weg, das ist doch etwas überraschend.
Caviezel
 
Für den Schweizer Mauro Caviezel hat sich die überraschende Nominierung gelohnt, er hat es mit Nummer 46 in die Top 30 geschafft, was seinem viel bekannteren Bruder Gino nicht gelang. Jetzt allerdings fällt er deutlich zurück, der 8. Rang ist derzeit auch die Rote Laterne.
Haugen
 
Besserer zweiter Lauf von Haugen, Er verteidigt seinen Vorsprung auf Goldberg und verdrängt diesen aus der Leaders Lounge.
Torsti
 
Samu Torsti ist der einzige Finne im Finale, Sandell kam ja nicht ins Ziel. Passabler Lauf von ihm, aber die beiden US-Amerikaner bleiben vorne.
Miller
 
Bode Miller hat nur zwei Hundertstel Vorsprung auf seinen Teamkollegen. Und die sind schnell weg, Goldberg vor Miller, das wird Ersterem gefallen.
Goldberg
 
Der US-Amerikaner ist der erste, der hier richtig gut durchkommt, das ist die klare Führung und da sollte er doch ein paar Plätze gutmachen können.
Maytakov
 
Der Besuch in Rosa Khutor ist zwar heute nur spärlich, aber man freut sich trotzdem im Ziel über Platz 2 für Sergei Maytakov. Eine Hundertstel vor Kostelic, für den komt es heute wirklich knüppeldick, auch wenn ihm das jetzt wohl schon egal sein wird.
Kranjec
 
Und das ist wirklich bitter für einen Kostelic. Selbst ein Zan Kranjec nimmt ihm hier mit einem alles andere als perfekten Lauf 1,2 Sekunden ab.
Kostelic
Der Trainer der Österreicher hat diesen Lauf gesetzt und in diesem schreibt der Kroaten die erste Gesamtzeit von 2:49,68.
vor Beginn
 
Wir sind zurück und für Ivica Kostelic hat es tatsächlich noch für einen Platz in den Top 30 gereicht, er darf jetzt diesen zweiten Durchgang eröffnen.
 
 
Ab 11:30 Uhr wird dann wieder auf einem anderen Niveau durch die Tore gecarvt, denn dann geht es um die Medaillen. Bis gleich also.
 
So ist es dann auch, Antonio Jose Pardo Andretta aus Venezuela macht den Deckel drauf, allerdings nicht im Ziel, er hat die Bindung etwas zu locker eingestellt und so verabschieden sich die beiden Skier in einer mittlerweile sehr schlägigen Rechtskurve.
 
 
Nummer 106, der Inder Himanshu Thakur ist im Ziel, auf ihn mussten wir aber lange warten. Und auch wenn noch drei oben stehen, seine Zeit von 1:47,86 wird wohl nicht zu überbieten sein, denn das ist schon ein Rückstand von 27 Sekunden auf Ligety.
 
 
Aber keine Gefahr, dass man damit Letzter wird. Emre Simsek aus der Türkei fehlen dann schon über 19 Sekunden auf die Ligety-Zeit.
 
 
Der Chinese Yuxin Zhang fährt einen sehr sicheren Lauf ins Ziel. Bei einem Rückstand von 17,37 Sekunden war da wohl der eine oder Bremsschwung drin.
 
 
Brasiliens Jhonathan Longi kommt ins Ziel, aber auf einen Simari Birkner fehlen ihm mehr Sekunden als dem Argentinier auf den führenden Ligety.
 
 
Und natürlich nicht Letzter zu werden, Patrick Brachner ist die Rote Laterne jetzt endlich los, der Iraner Hossein Saveh Shemshaki war dann noch ein paar Zehntel langsamer.
 
 
Für die letzten 30 Läufer ist die Top 30 natürlich völlig außer Reichweite, schöne Ziele sind noch, den Rückstand unter zehn Sekunden zu halten und das direkte Duell gegen Teamkollegen oder gar die Kontinentalwertung zu gewinnen.
von Appen
 
Und auch nach ihm, der Chilene Henrik von Appen kommt ebenfalls nicht ins Ziel. Und der lag bisher in Sotschi ja meist vorne, was die Südamerikaner angeht.
Birkner Ketelhohn
 
Cristian Javier übersteht den großfamilieninternen Angriff von Jorge F. Birkner Ketelhohn, denn dieser scheidet wie so viele vor ihm auch.
Vrablik
 
Der Tscheche Martin Vrablik greift da die Kostelic-Zeit doch noch an. Rund eine Sekunde fehlt ihm als 33.
Kiya Darbandsari
 
Da zeigt sogar ein Iraner einem Österreicher seine skifahrerischen Grenzen auf. Mohammad Kiya Darbandsari ist über eine Sekunde schneller als Brachner. Der sollte seinen Traum von den besten 30 der Welt gründlich überdenken.
Brachner
 
Patrick Brachner, eine Österreicher, der in Aserbaidschan seine skifahrerische Heimat gefunden hat, kommt ist Ziel. Allerdings mit über zehn Sekunden Rückstand, das hat noch keiner geschafft, der ins Ziel kam.
Puente Tasias
 
Nun geht es weiter und da liegt auch schon der nächste im Fangzaun. Aber der Spanier Alex Puente Tasias hatte Glück, die Bindung hat sich schnell gelöst und ihm ist nichts passiert.
 
 
Wie befürchtet muss der Akia zum Einsatz kommen, um den armen Prisadov abzutransportieren.
 
 
Von den letzten sieben Fahrer kam nur der Koreaner Jung ins Ziel, ein Olympia-Riesenslalom ist natürlich für ambitionierte Hobbyläufer kein ideales Betätigungsfeld.
Prisadov
 
Spektakulärer Abgang vom Bulgaren Stefan Prisadov. Das sieht nicht gut aus, Eugenio Claro, der an der selben Stelle zuvor gestürzt ist, bringt ihm den verlorenen Ski, aber er braucht wohl medizinische Hilfe.
Claro
 
Eugenio Claro aus Chila dürfte Simari Birkners größter Rivale um die Südamerikameisterschaft hier sein. Allerdings fällt auch er zügig aus.
Park
 
Er bleibt aber stärkster Koreaner, denn sein Landsmann Park kommt nicht ins Ziel.
Jung
 
Für Platz 30 braucht man derzeit die Kostelic-Zeit von 1:23,87. Der Koreaner Jung verpasst diese allerdings um drei Sekunden.
Caviezel
 
Kleine Revolution im Hause Caveziel. Mauro ist mit 1:23,58 fast zwei Sekunden schneller als sein älterer und viel prominenterer Bruder Gino. Der hatte aber auch fürchterliche Fehler in seinem Lauf.
Simari Birkner
 
Cristian Javier Simari Birkner will wie immer bester Süd- und Mittelamerikaner werden und dafür legt er eine 1:26,02 vor.
Goldberg
 
Für die Fahrer mit den Nummern 31 bis 50 gilt es die Top 30 anzugreifen, Dann winkt eine tolle Startnummer in Lauf 2 samt entsprechender TV-Präsenz. Jared Goldberg aus den USA macht das mit Rang 26 ganz ordentlich, das könnte sich ausgehen.
 
 
Und es ist auch Zeit, ein erstes Fazit zu ziehen. Ligety ist der klare Favorit auf Gold, was die übrigen Medaillen betrifft, da gibt es allerdings so viele Kandidaten, ich wage es da nicht den Strich irgendwo zu ziehen. Aber es muss ja sein, daher tue ich es bei Fritz Dopfer auf Platz 11. Die Herren Nahi, Raich, Kristoffersen, Schörghofer, Jansrud und Mölgg knapp dahinter, die dürfen mich dann nachher gerne Lügen strafen mit einem Traumlauf im zweiten Durchgang.
 
 
Das Startintervall wird jetzt auf knackige 40 Sekunden verkürzt, wir müssen ja noch 79 Läufer ins Ziel bringen und der zweite Lauf ist schon für 11:30 Uhr angesetzt.
Zampa
 
Platz 20 für den Slowaken Adam Zampa, der die Gruppe der besten 30 aus dem Weltcup beendet.
Kryzl
 
Keine Zeit für große Analysen, denn auch der nächste Tscheche schreibt eine tolle erste Zwischenzeit an. Im Steilhang rutscht er dann weg und bei der Kuppe ist er zu direkt. Wie Sandell und Defago fehlt die Richtung für das nächste Tor.
Bank
 
Super Lauf von Ondrej Bank, der uns hier in Sotschi viel Freude bereitet. Und es schafft es tatsächlich als erster Fahrer, den Rückstamd auf Ligety unter einer Sekunde zu halten!
Caviezel
 
Gino Caviezel fährt da die Defago-Linie exakt nach, das ist keine gute Idee. Er kommt aber ins Ziel und ist Letzter.
Defago
 
Ohne Richtung über die Kuppe, er kann den Ausfall zwar mit einem hart gesetzten Bremsschwung vermeiden, aber beim nächsten Problem ist dann endgültig Schluss. Ärgerlich auch für Kostelic, er muss so die Rote Laterne behalten.
Kostelic
 
Riesenslalom geht diese Saison überhaupt nicht bei Kostelic. Egel, er hat ja seine Medaille aus der Kombination und im Slalom am Samstag läuft es dann sicher besser.
de Aliprandini
 
Der Italiener patzt im Zielhand zu sehr, eine Sekunde darf man hier nicht liegen lassen, wenn man hier im zweiten Lauf mitreden will.
Janka
 
Der erste Schweizer ist unterwegs und Carlo Janka ist da erst einmal gut dabei. Im Zielhang ein Fehler, sonst wäre er da auf Simoncelli-Pfaden unterwegs gewesen. Aber eine Hundertstel hinter Neureuther, da ist noch alles drin! Außer Gold, das ist für Ligety reserviert.
Jitloff
 
Tim Jitloff braucht darüber mit einer Zeit von 1:23,23 keinen Gedanken verschwenden.
Kristoffersen
 
Selbst Slalomspezialist Henrik Kristoffersen ist hier als 12. noch nicht weg vom Fenster, was die Medaillen angeht. Sein Rückstand auf Bronze beträgt nur drei Zehntel.
Simoncelli
 
Für das italienische Team lief es in diesem Rennen bisher denkbar schlecht, aber Simoncelli könnte da noch was drehen. Er ist gut dabei und ich erinnere nur daran, wie viel Platz da zwischen Ligety und den Verfolgern ist. Und er kann diese Lücke nutzen, 1,27 Sekunden hinter dem US-Amerikaner ist er jetzt Zweiter.
Olsson
 
Rang 14 für den Schweden mit knapp zwei Sekunden Rückstand.
Mayer
 
Exakt dasselbe gilt für Matthias Mayer, Olympiasieger ist er, aber bei ihm überrascht schon seine Nominierung für den Riesenslalom. Aber die hat sich voll und ganz gelohnt, er wird zeitgleich mit Fanara Zweiter!
Jansrud
 
Aksel Lund Svindal ist schon abgereist, sein Landsmann Kjetil Jansrud darf sich Olympiasieger nennen und nimmt da natürlich auch noch den Riesenslalom mit, auch wenn die Torabstände hier doch etwas zu eng für ihn sind. Gar kein schlechter Lauf von ihm, er wird 11.
Miller
 
Da ist ja auch noch Bode Miller, dem kann immer ein Traumlauf aufgehen. Und Ligety hat ihm schon diverse Tipps hochgefunkt, kann er die jetzt umsetzen? Nein, er sticht einen Schwung brutalstmöglich ab, da wird er sich auch hinter Haugen einreihen.
Haugen
 
Der Norweger ist davon weit entfernt, er holt sich mit 1:23,58 die Rote Laterne ab.
Nani
 
Jetzt aber endgültig zurück zum Tagesgeschäft. Roberto Nani mit einer gefälligen Fahrt auf Rang 8. Um die Medaillenränge kann er da schon noch mitfahren, auf Bronze fehlen ihm nur 15 Hundertstel.
 
 
Die Kameras halten natürlich gnadenlos auf den völlig demoralisierten Stefan Luitz, der immer noch im Zielbereich steht und versucht, dieses Unglück zu verarbeiten. Er muss aus so einer Geschichte stärker herauskommen als er hineinging, dann kann er ein ganz großer werden. Mit 21 Jahren steht er ja noch am Beginn seiner Karriere. Und wie man das macht, da muss er nur Markus Wasmeier fragen.
Sandell
 
Wir müssen die Professionalität waren und dürfen nicht die Augen schließen. Auch wenn wir nur versäumen würden, dass der Finne nach der Kante nicht die Richtung hat und ein Tor verpasst.
Faivre
 
Der Franzose mit zweieinhalb Sekunden Rückstand im Ziel, aber aktuell ist das alles völlig im Schatten des Luitz-Dramas.
Luitz
 
Oben passt alles beim Stefan, noch ist er auf Kurs für Platz 2. Was für ein Drama, er fädelt im letzten Tor fünf Meter vor dem Ziel ein. Er hat alle Tore so brutal attackiert und einmal ein paar Zentimeter zu sehr. Und wenn ich ihnen jetzt sage, dass seine Zeit bei 1:21,67 gelegen wäre, dann wissen Sie, er hat hier eine nahezu ideale Ausgangsposition für eine Medaille weggeworfen.
Missillier
 
Das macht mir etwas Sorgen für Stefan Luitz nachher, denn auch ein Missillier verliert auf den letzten 25 Fahrsekunden sechs Zehntel. Die Piste sieht zwar noch tadellos aus, aber ein oder zwei Wannen an der entsprechenden Stelle und die Ideallinie ist nicht mehr befahrbar.
Schörghofer
 
Philipp Schörghofer ist im Steilhang da fast auf der Ligety-Linie unterwegs, wenn er das ins Ziel bringt, dann wird für ihn die 2 aufleuchten. Aber es wird nur die 8, er verliert in den letzten Toren unglaubliche acht Zehntel.
Raich
 
Da wäre jetzt viel Platz zwischen Ligety und Fanara, vielleicht kann ein Benni Raich da jetzt die Gunst der Stunde nutzen. Nicht ganz, in den letzten Toren verliert etwas zu viel, damit reiht er sich knapp hinter Dopfer auf Rang 7 ein.
Ligety
Der US-Amerikaner meldete sich beim letzten Weltcup in St. Moritz ganz stark zurück. Kann er jetzt diese Schlacht um Hundertstel beenden und den anderen eine mitgeben? Oben sieht es ganz schwer danach aus, das ist ja eine Fahrt, die man als Blaupause für den perfekten Riesenslalomschwung auf Youtube stellen kann. 1,33 Sekunden Vorsprung, hoffentlich erholen sich Neureuther, Hirscher und Co. bis zum zweiten Lauf von dieser Watschen der Sonderklasse.
Dopfer
 
Auch Fritz Dopfers Medaillenchance lebt, aber in diesem verrückten Rennen ist man mit 0,18 Rückstand schon nur mehr Fünfter!
Fanara
 
Für Thomas Fanara muss der Anspruch sein, sich jetzt da bei Pinturault, Hirscher und Neureuther einzureihen. Und er reiht sich nicht nur ein, er setzt sich drei Hundertstel vor Pinutrault. Somit trennen die ersten Vier jetzt exakt zehn Hundertstel. Das ist ja wie beim Bobsport hier!
Mölgg
 
Der Südtiroler ist auch sehr gut unterwegs, steht aber einmal zu lange auf den Kanten. Und das kostet gleich ein paar Zehntel, im Ziel sind es fünf davon.
Hirscher
 
Jetzt aber schon Hirscher, der noch etwas höher einzuschätzen ist. Aber die drei nehmen sich da überhaupt nichts, Hirscher schiebt sich noch zwischen die beiden. Ein Hundertstelkrimi, der aber erst in Lauf 2 entschieden wird,.
Neureuther
 
Er ist unterwegs, das ist schon eine erste Erfolgsmeldung aus dem Hause Neureuther. Er ist da von oben bis unten praktisch zeitgleich mit Pinturault, der Rückstand schwankt zwischen 4 und 8 Hundertsteln. Im Ziel sind es dann 7, das ist sicherlich eine gute Ausgangsposition.
Pinturault
Und der Franzose ist bei hervorragenden Bedingungen auch schon unterwegs. Kein Nebel, keine Niederschläge, die Sicht ist tadellos und Pinturault nutzt dieses Umfeld für eine erste Richtzeit von 1:22,44.
vor Beginn
 
Los geht es aber gleich mit einem ganz großen Namen, denn Alexis Pinturault trägt die 1.
vor Beginn
 
Unglaubliche 109 Fahrer haben heute gemeldet. Ein paar Exoten von Simbabwe über Pakistan bis zu den Cayman Inseln werden wir nachher noch mitnehmen.
vor Beginn
 
Natürlich muss man auch die beiden Franzosen Pinturault und Fanara auf dem Zettel haben, nicht nur für eine Medaille, auch für den Kampf um Gold! Und da ist dann natürlich auch noch Ted Ligety, für ihn ist das heute die letzte Chance auf Edelmetall.
vor Beginn
 
Der DSV hat aber mit Fritz Dopfer und Stefan Luitz noch zwei weitere heiße Eisen im Feuer, im Lager der Österreicher ruhen die Hoffnungen auf Marcel Hirscher.
vor Beginn
 
Wir haben ja gestern in der Nordischen Kombination keine so guten Erfahrungen mit Favoriten gemacht, die nicht vollständig fit sind. Eric Frenzel quälte sich chancenlos durch die Loipe. Drücken wir dem Felix die Daumen, dass es ihm besser ergeht.
vor Beginn
 
Die Frage des Tages lautet immer noch, startet Felix Neureuther oder nicht? Die Strecke hat er zumindest besichtigt und er steht auch immer noch auf der Startliste.
vor Beginn
 
Herzlich willkommen bei den Olympischen Winterspielen in Sotschi zum Riesenslalom der Herren.
Keine Einträge auf der Startliste vorhanden.
Pos.
Name
Zeit
Diff.
1.
Marcel Hirscher
2:07.74
2.
Felix Neureuther
2:08.50
0.76
3.
Mario Matt
2:08.82
1.08
4.
Stefano Gross
2:09.64
1.90
5.
Markus Larsson
2:09.96
2.22
6.
Axel Bäck
2:10.02
2.28
7.
Manfred Mölgg
2:10.20
2.46
8.
Patrick Thaler
2:10.23
2.49
9.
Alexis Pinturault
2:10.51
2.77
10.
Ivica Kostelic
2:10.64
2.90
11.
Henrik Kristoffersen
2:10.68
2.94
12.
Ted Ligety
2:10.89
3.15
13.
Jean-Baptiste Grange
2:11.09
3.35
14.
Steve Missillier
2:11.24
3.50
15.
Manuel Feller
2:11.57
3.83